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Luxusboom an der Alster: Rekordverkäufe trotz wirtschaftlicher Stagnation

04. Februar 2026

Luxusimmobilienmarkt trotz konjunktureller Stagnation auf Wachstumskurs

Der Markt für hochpreisige Immobilien in Deutschland zeigt in Hamburg wieder deutliche Dynamik. Nach Auswertung vorläufiger Daten des amtlichen Gutachterausschusses wurden 2025 deutlich mehr Premiumobjekte verkauft als im Vorjahr.

Insgesamt wechselten 312 Eigentumswohnungen den Besitzer, deren Kaufpreis mindestens 10 000 Euro pro Quadratmeter betrug. Zudem wurden 356 Ein- und Zweifamilienhäuser für mehr als eine Million Euro veräußert. Damit stiegen die Verkäufe bei den Eigentumswohnungen gegenüber 2024 um knapp zwölf Prozent, bei den Häusern um gut sieben Prozent.

Hohe Umsätze und Spitzenpreise

Der Umsatz bei den hochpreisigen Eigentumswohnungen belief sich auf rund 446 Millionen Euro, bei den Ein- und Zweifamilienhäusern auf fast 700 Millionen Euro. Die teuerste verkaufte Eigentumswohnung kostete 13,5 Millionen Euro und lag im Nobelstadtteil Harvestehude. Den höchsten Quadratmeterpreis verzeichnete Rotherbaum mit 36 971 Euro pro Quadratmeter. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern wurde mit 12,5 Millionen Euro in Nienstedten der Höchstpreis erzielt.

Struktur der Verkäufe

Von den 312 verkauften Wohnungen kosteten 73 mehr als 14 000 Euro pro Quadratmeter, 25 sogar mehr als 18 000 Euro pro Quadratmeter. Nur etwa ein Drittel dieser Wohnungen war Neubau, nach einem Anteil von über 40 Prozent im Vorjahr. Bei den 356 Häusern lagen 97 Verkäufe über zwei Millionen Euro, acht Objekte wurden für mehr als sieben Millionen Euro veräußert.

Räumlich konzentrierten sich die meisten Transaktionen auf die Elbvororte mit 160 Verkäufen, gefolgt vom Alstertal mit 94. Betrachtet wurden unter anderem Gebiete westlich und östlich der Alster, das Alstertal, die Elbvororte, die HafenCity sowie Niendorf-Schnelsen.

Die Zahlen deuten darauf hin, dass sich das Segment der sehr teuren Immobilien in Hamburg erneut als resilient erweist, obwohl die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland derzeit schwächelt.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: spiegel.de
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